AIM führt gerade im zweiten Durchlauf ein Projekt mit Beschneiderinnen durch. In Folge auf eine Aufklärungskampagne, die mit einem integrierten Sensibilisierungsansatz arbeitet, schwörten die Frauen FGC öffentlich ab. AIM bietet diesen Ex-Beschneiderinnen eine Einkommensalternative zur Beschneidung durch Bildung. Die Frauen nehmen an einem sechsmonatigen Alphabetisierungs- und Landwirtschaftskundekurs teil, der von der örtlichen Berufsschule St. Joseph Vocational Institute durchgeführt wird. Dieser Kurs eröffnet den Frauen einen Raum, um aus dem von schwerer körperlicher Arbeit geprägten Alltag herauszutreten, Neues zu lernen und sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Mittags erhalten die Frauen ein kostenloses Mittagessen und am Ende des Monats eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Nach Abschluss des Kurses wird den Ex-Beschneiderinnen Lebendvieh überreicht. Mit dem neuen Wissen und dem Vieh kehren die Frauen in einen veränderten Alltag zurück, der sie nicht mehr zu FGC verpflichtet. Die Ex-Beschneiderinnen sind mittlerweile wichtige Aktivistinnen von AIM. In ihrem Umfeld wirken sie als Multiplikatoren gegen FGC und mindestens zwei der Frauen begleiten AIM bei jeder Sensibilisierungskampagne.





